Motivierende E-Learning Kurse erstellen

Onlinekurse sind ein beliebtes Tool, um Wissen weiterzugeben. Die Schwierigkeit liegt darin, Kursmaterialien so zu gestalten, dass sie als ansprechend und interessant wahrgenommen werden. 

von Alina Fesl

Eine im Journal of Education and Training Studies veröffentlichte Studie belegt, dass etwa ein Drittel der Personen, die einen online Kurs belegt haben, selbigen aus verschiedenen Gründen im Laufe des Kurses wieder abbrechen. Dies liegt laut der Studie hauptsächlich an der Gestaltung und der zeitlichen Rahmens, den der Kurs umfasst.

Ich bin bei Zesavi für die Erstellung von Online-Lernmaterialien verantwortlich und habe bereits Lerninhalte für zahlreiche mittelständische Unternehmen konzipiert und umgesetzt. Aus meiner Erfahrung  gibt es 5 Grundprinzipien, die ich stets beachte,  wenn ich einen erfolgreichen eLearningkurs erstellen möchte. Denn kaum etwas ist so frustrierend und demotivierend für zukünftige Lernaktivitätenwie das „stumpfe Durchklicken“ durch einen Kurs, der monoton und wenig ansprechend erscheint.

Hier sind meine 5 wichtigsten Tipps, die auch Ihnen dabei helfen werden, einen hochwertigen Online-Kurs zu erstellen.

1. Arbeiten Sie mit Testusern

Das wichtigste an einem Lernkurs ist, dass die Inhalte verständlich vermittelt werden. Versteht Ihre Zielgruppe die behandelten Themen nicht, werden Sie sicherlich weder gutes Feedback erhalten noch mehr potentielle Nutzer für den Kurs begeistern können. Arbeiten Sie daher so früh wie möglich mit Testnutzern. Das könnte beispielsweise so funktionieren: Sobald Sie Ihren Kurs aufgesetzt haben, laden Sie Kollegen, Freunde und Bekannte dazu ein, den Kurs kritisch zu testen. Diesen Personen werden sicherlich mögliche Schwachstellen Ihres Online Kurses auffallen, die Sie selbst noch nicht bemerkt haben. Zögern Sie nicht, auch Personen zu fragen, die sich nicht mit dem Kursthema auskennen. Damit können Sie ganz besonders gut prüfen, ob Sie Ihre Inhalte verständlich präsentieren. Da wir selbst als Kursersteller meist schon sehr tief in unserem Thema sind, sind Testnutzer eine sehr gute Möglichkeit, um zu überprüfen, ob wir einen verständlichen Kurs erstellt haben.

2. Nutzen Sie Storytelling

Haben Sie sich schon einmal Eselsbrücken gebaut? Damit wir Menschen uns Inhalte gut merken können, müssen wir etwas mit ihnen verbinden oder assoziieren. Das sogenannte Storytelling haucht Ihrem Lernkurs Leben ein! Achten Sie darauf, die Inhalte, die Sie behandeln immer auch in einem praktischen Kontext zu setzen. Um das Beispiel von oben aufzugreifen: Ein eLearning Kurs zum neuen Code of Conduct eines Unternehmens kann wahnsinnig monoton und langweilig sein. Betten Sie ihn jedoch in eine kleine Geschichte ein, was beispielsweise alles schiefgehen kann, wenn man jenen Code of Conduct nicht befolgt. Dadurch erreichen Sie Ihre Teilnehmer auf emotionaler Ebene. Gestalten Sie diese Geschichte auch noch mit Humor und Witz, werden Sie merken, dass Sie sehr zufriedene Teilnehmer haben werden, die sich Ihre Inhalte besonders gut merken können.

Lesen Sie diesen Artikel aus dem Forbes Magazine zum Thema digitales Lernen.

3. Funktion, Struktur und User Interface 

Sie kennen es bestimmt von sich selbst: Wenn ein System oder ein Gerät nicht funktioniert, wie erwartet, ist dies zunächst frustrierend – besonders, wenn man noch viele andere Sachen erledigen muss. Nachdem das Tagesgeschäft Ihrer Kursteilnehmen selten schläft, sollten sie bei Ihren Online Kursen besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Funktionsweise vor der Veröffentlichung ausgiebig getestet wurde. Prüfen sie deshalb ausnahmslos alle Links und Buttons, die Sie verwenden. Kann man alle Dokumente downloaden? Und ist es möglich, Feedback zum Kurs zu geben? Außerdem muss auch die Struktur Ihres Kurses insoweit funktionieren, als dass sich Besucher schnell und intuitiv zurechtfinden – konsistent platzierte und farbig gekennzeichnete Buttons können hier wahre Wunder bewirken. Denn selbst wenn Ihr Online Kurs ohne Einschränkungen funktioniert, müssen die Nutzer wissen, wo sie als nächstes klicken müssen um fortzuschreiten oder zurückzugehen.

4. Aktvieren Sie Ihren Lehrling

Auch wenn ein Online-Lernkurs „nur“ ein virtueller Kurs ist und das Präsenzelement eines analogen Trainings nicht beinhalten kann, gibt es einige Möglichkeiten, die Lernenden aktiv miteinzubeziehen. Bauen sie – wo sinnvoll – Klick-Felder ein, die aktiviert werden müssen. Greifen Sie außerdem auf verschiedene Arten von Lernmaterialien zurück. Verwenden Sie Quizzes, Videos, Audioaufnahmen und andere Medien, um das Lernen so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Wenn Sie beispielsweise ein Video einbetten möchten, bietet Zesavi Ihnen hier ein sehr einfach zu bedienendes Tool, welches die Videoerstellung und -bearbeitung zu einer Sache von wenigen Minuten macht. Das menschliche Gehirn liebt die Herausforderung. Machen Sie sich das zunutze!

5. Halten Sie sich kurz

Präsentieren Sie die wichtigsten Informationen kurz und verständlich. In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Mit diesen Tipps sind langweilige Online Kurse Geschichte und hochwertigen, lehrreichen Kurse steht nichts mehr im Weg!

Kontaktieren Sie uns gerne, falls Sie weitere Fragen zur Erstellung von Online-Lernkursen haben oder Unterstützung dabei benötigen. Möchten Sie Ihre Lerninhalte durch hochqualitative Video-Tutorials anreichern, bieten wir Ihnen gerne eine Testversion der Zesavi Software an. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!